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So erreichen Sie uns

Anschrift:
J.A.Comenius-Str.33 Ecke J.A.Smoler Str.18
02977 - Hoyerswerda
Deutschland
Telefon:
03571419674

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Öffnungszeiten:

Mo. - Fr.
08:00 - 16:00 Uhr
Sa.
nicht geöffnet.
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Konzept " K i n d e r s t u b e "

Die "K i n d e r s t u b e "  ist eine privat organisierte Kinderbetreuung in familiärem Rahmen, für Kinder von der achten Lebenswoche bis zum Schuleintritt. Die "Kinderstube"  füllt mit ihrer individuellen Dienstleistung, der professionellen privaten Betreuung von Kindern und der erprobten Vorschulerziehung, eine Lücke im System der Kindertagesbetreuung in Hoyerswerda und Umgebung. Betreut werden 12 Kinder von zwei staatl. anerkannten Erzieherinnen und einer Kinderpflegerin. Die „Kinderstube“ ist wochentags nach den Bedürfnissen der Eltern geöffnet. Auf Wunsch werden die Kinder auch stundenweise oder halbtags betreut.

  1. Rahmenbedingungen

Die "K i n d e r s t u b e "   liegt in ruhiger (und äußerst verkehrsarmer) Lage, umgeben von Wald und Grünanlagen, am Stadtrand von Hoyerswerda. Der Freizeitkomplex Ost mit Spielplätzen liegt in unmittelbarer Nähe.
Den Kindern stehen ein großer und ein kleiner Spielraum, ein Kreativraum sowie eine Wohnküche zur Verfügung. Durch dieses Platzangebot ist es den Kindern möglich, sich eigene Spielräume zu schaffen oder bei Bedarf zurückzuziehen, aber auch Gruppenangebote durch die Erzieherin wahrzunehmen. Zwei kindgerecht ausgestattete Bäder, sowie ein Wickelraum mit Dusche stehen zur Verfügung. Außerdem haben die Kinder die Möglichkeit bei guter Witterung ihren Tagesablauf auf einer großen Terrasse und einem eigenen kleinen Spielplatz zu gestalten.  Frühstück und Vesper werden von den Erzieherinnen selbst täglich frisch zubereitet, das Mittagessen wird von der AWO Lausitz täglich geliefert.

  1. Aufnahmekriterien

In der "K i n d e r s t u b e " werden Kinder betreut, deren Eltern eine individuelle, dem Alter des Kindes entsprechende Betreuung in familiären Rahmen wünschen.
Zur Aufnahme in die „Kinderstube“ bedarf es der Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung über den Gesundheitszustand des Kindes, sowie des Impfausweises. Grundlage der Betreuung ist der Betreuungsvertrag zwischen den Eltern und der „Kinderstube“.

  1. allgemeiner Tagesablauf

Zeitlich individuell werden die Kinder von einer Erzieherin begrüßt.
Das Frühstück wird von den Erziehern vorbereitet. Kinder die noch müde sind, haben die Möglichkeit sich  in der Kuschelecke auszuruhen.

Um 8.15 Uhr begrüßen wir die  Kinder mit einem Morgenkreis. Anschließend  frühstücken wir gemeinsam, wichtig ist uns dabei das Tischgespräch, bei welchem die Aktivitäten des Tages besprochen und Erlebnisse der Kinder erzählt werden können. Die Kinder können selbst aus einem umfangreichen, gesunden Speisenangebot wählen. Wichtig ist es uns, eine ruhige und gemütliche Atmosphäre zu schaffen.

8.45 Uhr beginnt die Pflege der Kinder, dazu gehört das Waschen und Zähneputzen und der individuelle Toilettengang.

ca. 9.00 Uhr bis 11.30 Uhr - Spiel der Kinder . Alle Kinder sollten,  wenn möglich, bis 9.00 Uhr in der „Kinderstube“ sein. Die Erzieherin beobachtet, unterbreitet Angebote, gibt Hilfestellung und spielt auf  Wunsch mit (situationsorientiertes Arbeiten).
In dieser Zeit finden auch Ausflüge, Projekte, Feiern, Sportstunde und weitere Bewegungsangebote, sowie Außenaktivitäten statt.

11.30 Uhr bis 12.00 Uhr Mittagessen und Pflege

12.00 Uhr bis 14.00 Uhr Mittagsruhe (individuell nach Alter und Bedürfnissen der Kinder)
Vor dem Einschlafen lesen wir eine Geschichte und hören entspannende Musik.

14.00 Uhr Beenden der Mittagsruhe, einige Kinder gehen schon nach Hause. Die anderen Kinder gehen ihren Spielwünschen nach und wählen ihre Aktivitäten selbst.

15.00 Uhr gemeinsames Vesper
Bei schönem Wetter gehen die Kinder danach auf den Spielplatz oder spielen bei schlechtem Wetter im Gruppenraum.
Der Spätdienst übergibt die Kinder ihren Eltern und führt ein kurzes Übergabegespräch mit ihnen.

  1. Die Ziele unserer pädagogischen Arbeit

„ Sag es mir, und ich vergesse es,
   Zeig es mir, und ich erinnere mich,
   Lass es mich tun, und ich behalte es “

4.1. Verbindliche Eingewöhnungsphase

Grundlegendes Ziel ist es, dem Kind in Zusammenarbeit mit den Eltern einen angst- und sorgenfreien Übergang in eine neue fremde Umgebung zu ermöglichen. Individuell auf jedes Kind abgestimmt, steht eine Eingewöhnungsphase von 2-3 Wochen zur Verfügung. Wir beginnen mit einem stündlichen Besuch der Kindergruppe im Beisein eines Elternteiles. Dies wird dann stetig gesteigert mit dem Ziel, dass das Kind mit allen Phasen des Tagesablaufes bekanntgemacht wird und sich allmählich von den Eltern löst.

4.2. Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit

Die Ziele unserer pädagogischen Arbeit formulieren sich aus den Rechten und Bedürfnissen der Kinder. Dabei richten wir uns nach dem Sächsischen Bildungsplan.

Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Schaffung von Grundlagen für die soziale Entwicklung der Kinder. Das Wichtigste dabei ist, Vertrauen zwischen den Kindern  und den Erzieherinnen aufzubauen, damit sich ihr Selbstvertrauen entwickeln und stärken kann.
Kinder lernen von Kindern.

  • Kinder verschiedener Altersgruppen können bei uns zusammen spielen, haben aber räumlich auch die Möglichkeit sich zurückzuziehen
  • soziale Regeln werden im Spiel erlernt und ausgehandelt (z.B. wer ein Spielzeug von zu Hause mitbringt, teilt es auch mit anderen)
  • Erzieherin beobachtet und greift nur ein, wenn Kinder eine Lösung des Konfliktes nicht selbst finden können, sie gibt Hilfe, spendet Trost
  • Regeln beachten und einhalten z.B. nur 2 Kinder dürfen auf unser Spielhaus, ein Brettspiel wird zu Ende gespielt, alle Kinder räumen alles zusammen auf
  • Kinder haben die Möglichkeit Rollen auszuprobieren, andere Kultur- und Lebensweisen kennenzulernen z.B. Berufe, Arbeitsplatz der Eltern, Kinder aus anderen Ländern werden bei uns integriert (was für eine Sprache sprechen sie?, wie leben sie? )
  • Kinder werden spielerisch mit der englischen Sprache bekanntgemacht, sowie mit den regionalen sorbischen Bräuchen z.B. Vogelhochzeit
  • Kinder haben im gesamten Tagesablauf ein Mitbestimmungsrecht (Tagesablauf wird beim Morgenkreis gemeinsam  besprochen)

Zur körperbezogenen  Gestaltung unseres Alltagslebens gehören:

Gesunde Ernährung / Bewegung:

  • von klein auf verschiedene Geschmacksrichtungen und Konsistenzen kennenlernen,
  • Kinder entwickeln daraus Vorlieben und Abneigungen,
  • erkennen eigene Bedürfnisse z.B.: ich habe Hunger/ bin satt!
  • bei der Mahlzeit wird auf eine gemütliche und ruhige Atmosphäre besonderen Wert gelegt
  • tägliche Bewegung im Freien ohne räumliche Begrenzung ,aber unter Einhaltung
  • bestimmter Regeln. (z.B. Kinder fahren mit Fahrrad oder Laufrad)
  • wöchentlichen Sporttag in einer Sporthalle. Durch das vielfältige Geräteangebot wird die Bewegungslust der Kinder gefördert, Ängste überwunden und das Selbstvertrauen gestärkt. Kinder erkennen ihre Stärken und Schwächen. Dabei entwickeln sie ein Gruppengefühl (z.B. Staffelspiele)
  • Schaffung von Erholungsphasen im Alltag z.B. individuelle Schlaf- und Wachphasen (Kuschelecken, Spielhaus)

Zur unserer Arbeit gehören gesunde Ernährung und Förderung einer regelmäßigen Esskultur:

  • Mahlzeiten gemeinsam vor- und zubereiten,  Tischdienst,
  • Kinder können mitbestimmen, was sie kochen wollen, besprechen gemeinsam den  Einkaufszettel und gehen zusammen einkaufen
  • Regeln einhalten (vor der Mahlzeiteinnahme Hände waschen, gemeinsamer Beginn der Mahlzeit.

Hygiene:
Damit sich die Kinder gesund entwickeln können, ist es wichtig ihnen hygienische Praktiken zu vermitteln, dazu gehören:

  • individueller Topf- und Toilettengang, Händewaschen, Zähne putzen, bei Notwendigkeit Wechseln der Kleidung,
  • Ziel ist es dabei, das die Kinder mit wachsendem Alter ihre Bedürfnisse selbst erkennen und danach handeln. (z.B. meine Strümpfe sind nass - ich muss sie wechseln)

Sprache:
Um die Sprache zu erlernen und den Wortschatz ständig zu erweitern spielt die Kommunikation zwischen den Kindern und Erzieherinnen eine große Rolle:

  • Schon bei den Kleinen werden alle Handlungen im Tagesablauf sprachlich begleitet, damit die Kinder ein Sprachverständnis erwerben und die Beziehung von Sprache und Handlung erkennen können. (z.B. Beginn des Tages mit dem Morgenkreis, wir singen, besprechen welcher Tag ist, welche Jahreszeit, Wetterlage, Aktivitäten des jeweiligen Tages)
  • Tischgespräche , Kinder berichten von ihren Erlebnissen zu Hause
  • Es wird darauf geachtet, das Kinder die etwas erzählen nicht unterbrochen werden und ihnen aufmerksam zugehören wird.
  • Kinder erlernen im Spiel etwas zu erfragen (z.B. wie sieht es aus, wozu wird es gebraucht, mit welchem Buchstaben fängt es an)
  • Besuch der Musikschule 1x wöchentlich, durch Musik zur Sprache
  • Bewegung und Sprache (z. B. Kreisspiele, Fingerspiele, Puppentheater, Sport)
  • Bekanntmachen mit verschiedenen Medien (z.B. Märchenstunde, Kinobesuche,
  • Bibliotheksbesuche, Diageschichten u.s.w.)

Ästhetische Bildung:
Wir schaffen den Kindern Möglichkeiten „ihren Eindrücken einen Ausdruck zu geben“ In der Praxis sieht das wie folgt aus:

  • Arbeiten mit unterschiedlichen  Arbeitsmitteln und Materialien z.B. Schere, Kleber, Ton, Knete, Sand, Schnee
  • Malen mit Fingerfarben , Kinder erleben ,wie sich Farben beim Malen mischen, welche Kunstwerke durch ihr eigenes Tun entstehen,
  • jedes Kunstwerk wird wertgeschätzt und anerkannt z.B. Ausstellung der Bilder im Gruppenraum und Garderobe Kinder erleben  Musik als sinnliche Erfahrung  im gesamten Tagesablauf.
  • Kindern stehen unterschiedliche Instrumente zur Verfügung, Sie können sich eigene Instrumente herstellen, im Spiel Geräusche erraten, woher kommt das Geräusch
  • ältere Kinder erlernen das Flöte- und Keyboardspielen
  • Verbindung von Musik und Tanz (z. B. Märchen Dornröschen)

Kennenlernen der Umwelt mit allen Sinnen:

  • Entdecken der Schönheit der Natur z.B.: Waldtage Wir planen gemeinsam, was wir zur Entdeckungstour mitnehmen (Lupendose, Kescher, Naturführer) und welche  Aktivitäten wir durchführen werden(Moos riechen, mit verbundenen Augen tasten, barfuss laufen), Kinder können mit Naturmaterialien spielen (Zapfen, Stöcke) und können damit kreativ sein. Wir lauschen den Geräuschen des Waldes (z.B. Rauschen der Blätter im Wind) Wieder im Kindergarten wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, Erlebtes darzustellen.

Mathematische- und Naturwissenschaftliche Bildung:
Um den Forschung- und Erkundungsdrang der Kinder zu stillen und ihnen Antworten zu geben, stehen uns folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
Wir führen Experimente durch (warum brennt die Kerze, was schwimmt, was geht unter, warum wird Wasser zu Eis). Dabei werden verschieden Hilfsmittel genutzt (Waage, Lupe, Kaleidoskop, Spiegel, Trichter)
Ziel ist es, den Kindern ein gesundes Umweltbewusstsein zu verschaffen.

  • Wie verhalten wir uns in der Natur (Wie und Wo wird unser Müll entsorgt, Wie verhalten wir uns zu Pflanzen und andere Lebewesen
  • Kreislauf der Natur (Zusammenhänge erkennen, Bäume liefern uns Sauerstoff)

Damit die Kinder Vorstellungen bekommen von Zahlen, Zeit und Raum binden wir in unseren Tagesablauf folgendes mit ein:

  • aufräumen, ordnen (z.B. nach Oberbegriffen Zoo- oder Waldtiere, Obst oder Gemüse)
  • sortieren (z.B. große –kleine Puppen, lange- kurze Stöcke
  • Muster erkennen und vervollständigen
  • Würfelbild erkennen(z.B. Brettspiele)
  • wiegen (z.B. Kinder wippen)
  • Laufspiele (vorwärts- rückwärts- rechts- links im Raum orientieren)
  • Orientierung am eigenen Körper (z.B. rechter Arm-linkes Bein)
  • Zahl und Gegenstand zusammenbringen (z.B. 3 Autos- Zahl 3)
  • Zahlen im Alltag (Wir fahren mit dem Bus Nr. 2 und müssen in den Bus Nr. 1 umsteigen, um in den Tierpark zu gelangen)

Vorschulerziehung:
Die Vorschule findet im gesamten Tagesablauf statt. Einmal in der Woche setzen sich die Vorschüler zusammen.

  • gemeinsame Schwungübungen, Experimente, Knobelaufgaben (SUDOKU), Quiz, Wortspiele, Reimwörter
  • Kinder besuchen ihre zukünftige Schule, Kontakt zwischen Lehrerin und Vorschüler
  • Gesprächsrunde mit den Kindern (Was erwarten die Kinder von der Schule, was ist Schule?)

4.3. Qualitätssicherung / QM / TAS

Um die Qualität der Arbeit in unserer Einrichtung zu sichern, haben wir uns für das Qualitätsmanagement der Freien Universität Berlin entschieden und nutzen hierfür TAS (Tagespflegskala) als Instrument zur Umsetzung dieser. Die TAS umfasst 34 Qualitätsmerkmale, die in der Skalenstufe 1-7 festgelegt sind (von unzureichend bis ausgezeichnet). Durch eine regelmäßige Ist-Analyse unserer Arbeit, ist es unser Ziel die Stufe 7 (ausgezeichnet) zu erreichen.

4.4. Übergang zur Schule

Um die Kinder auf den neuen Lebensabschnitt Schule vorzubereiten, findet einmal wöchentlich das Vorschulprojekt statt. Ziele sind Selbstorganisation, ihr Selbstbewusstsein stärken, Ich- und Wir-Gefühl erfahren und ihr Basiswissen auszubauen. Um dies zu erreichen werden z.B. rhythmische Sprechen, Wahrnehmen von Silben, Bilden von Reimwörtern, Mengen erfassen und vergleichen, Bekanntmachung mit der Uhr und Vertiefung des Wissens über den Jahreskreislauf. Gemeinsam entdecken und experimentieren wir. Um den Vorschulkindern den Übergang in die Schule zu erleichtern, nehmen wir Kontakt zu der jeweiligen Schule auf. Die Lehrerin besucht die Kinderstube, wobei sie sich mit dem Kind bekannt macht und über Besonderheiten des Kindes informiert wird. Weiterhin besuchen die Kinder eine Unterrichtsstunde in der Schule.

4.5. Zusammenarbeit mit Eltern

Um mit unseren Eltern täglich in Kontakt zu bleiben, wird bei Annahme und Abholung der Kinder ein kurzes Gespräch geführt. Dabei werden Informationen, welche das Kind betreffen ausgetauscht. Ein ausführliches und persönliches Gespräch über den Entwicklungsstand des Kindes findet jeweils einmal jährlich mit jedem Elternpaar statt. Außerdem veranstalten wir jährlich zwei Elternabende. Weiterhin versuchen wir die Eltern in unsere tägliche Arbeit einzubeziehen.

4.6. Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern

Kooperationspartner sind:

  • Yamaha-Musikschule (1 mal wöchentlich)
  • Schwimmhalle (Schwimmkurs für Vorschulkinder)
  • Zahnarztpraxis A. & M. Göbbels (regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen)
  • Kinder- und Jugendfarm Hoyerswerda
  • AWO-Lausitz
  • TTV Hoyerswerda (Sporthalle)

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